Frau Jeschak

Katharina Jeschak

Unterrichtet seit September 2017 Deutsch und Geschichte in der DSA

Interview von Elise und Bibi aus der 11C:

E: Wo und wann sind Sie geboren und aufgewachsen?
J: Ich bin am 03.04.1985 in Hagen geboren, das ist im Randruhrgebiet, das Tor zum Sauerland genannt, bin dann in der Stadt Wetter an der Ruhr aufgewachsen und zur Schule gegangen.
B: Haben Sie dort auch die Hochschule beendet?
J: Genau, ich hab in Wetter an der Ruhr mein Abitur gemacht und im Ruhrgebiet gibt es ziemlich viele Universitäten, also habe ich mein Studium an der Ruhr Uni in Bochum beendet und bin dann immer von Wetter nach Bochum gependelt.
E: Wie haben Sie sich entschieden, nach Rumänien zu kommen?
J: Ich war während meines Studiums schon zweimal im Ausland an deutschen Schulen, aber immer nur als Praktikantin. Das erste Mal war ich in Alexandria, wo ich an der Borromärenschule mein Fachpraktikum in Geschichte gemacht habe. Das war eine Mädchenschule. Nach meinem Studium hatte ich ein bisschen Zeit bis zu meinem Referendariat, also ging ich zu einer deutschen Schule in Taipei, Taiwan, aber nur für wenige Wochen. Ich wusste danach, dass ich irgendwann mal wieder im Ausland arbeiten will, dennoch bin ich nach meinem Referendariat in Gelsenkirchen erstmal nach Hamburg gegangen. Dort dachte ich, dass jetzt noch die richtige Zeit war, noch einmal ins Ausland zu gehen. Ich habe dann diese Stelle im Internet gesehen und mich beworben.
E: Und hatten Sie irgendwelche Vorurteile über Rumänien bevor Sie her kamen?
J: Also ich wollte schonmal Urlaub in den Karpaten machen. Ich hatte früher so einen Camping Bus, mit dem ich mir relativ viel von Europa angesehen habe, aber als ich mit meinem Freund nach Rumänien wollte, war der Bus irgendwie nicht in Ordnung und wir dachten, es wäre doch ein wenig zu weit von Deutschland weg. Das war eigentlich mein einziger Kontakt mit Rumänien. Sonst gibt es in Deutschland schon Vorurteile, die meistens aber von meiner Familie kamen. Sie wollten nämlich, dass ich überhaupt nicht weggehe, also kamen sie mit verschiedenen Gründen, wieso ich nicht nach Rumänien gehen sollte.