{"id":2197,"date":"2016-11-22T15:25:17","date_gmt":"2016-11-22T13:25:17","guid":{"rendered":"http:\/\/winw.de\/dsa\/?page_id=2197"},"modified":"2016-11-22T15:36:06","modified_gmt":"2016-11-22T13:36:06","slug":"erfolg-bei-der-studienstiftung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/winw.de\/dsa\/?page_id=2197","title":{"rendered":"Erfolg bei der Studienstiftung"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie Anfang jeden Schuljahres \u00fcblich, war es auch im Sp\u00e4therbst 2015 an der Zeit, dass die Lehrer der Spez<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-2200 alignright\" src=\"http:\/\/winw.de\/dsa\/wp-content\/uploads\/13310587_1354479017901359_4447983643278919400_n-300x300.jpg\" alt=\"13310587_1354479017901359_4447983643278919400_n\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/winw.de\/dsa\/wp-content\/uploads\/13310587_1354479017901359_4447983643278919400_n-300x300.jpg 300w, https:\/\/winw.de\/dsa\/wp-content\/uploads\/13310587_1354479017901359_4447983643278919400_n-150x150.jpg 150w, https:\/\/winw.de\/dsa\/wp-content\/uploads\/13310587_1354479017901359_4447983643278919400_n.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>ialabteilung Sch\u00fc\u200bler der zw\u00f6lften Klasse \u200bf\u00fcr das Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes\u200b\u200b\u200b\u200b vorschlagen. Zwar durfte ich mich am Anfang auch zu den Gl\u00fccklichen z\u00e4hlen, doch stellte sich kurz darauf heraus, dass meine Teilnahme am weiteren Auswahlverfahren aufgrund meiner doppelten Staatsb\u00fcrgerschaft verboten war. Diese Situation war selbstverst\u200b\u00e4ndlich weder f\u00fcr mich, noch f\u00fcr meine Lehrer besonders erfreulich. Doch damals wusste keiner von uns, dass mir genau die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, an welcher der &#8220;Traum DAAD&#8221; zuvor gescheitert war, ganz andere T\u00fcren er\u00f6ffnen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Da eine politische Stiftung f\u00fcr mich pers\u00f6nlich nicht die Alternative Nr.1 darstellte, schlugen mich die Lehrer der DSA im Sommer 2016 f\u00fcr die F\u00f6rderung der Studienstiftung des deutschen Volkes vor. Diese ist das \u00e4lteste und gr\u00f6\u00dfte Begabtenf\u00f6rderungswerk in der Bundesrepublik Deutschland. J\u00e4hrlich nehmen rund 9000 Studierende an den Auswahlseminaren teil, von denen erfahrungsgem\u00e4\u03b2 ca. 25% in die Studienstiftung aufgenommen werden. Trotz dieser eher abschreckenden Statistik war ich bereit, meine Chance so gut wie m\u00f6glich wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Im September verschickte ich die geforderten Unterlagen \u2013 einen 3-seitigen ausformulierten Lebenslauf und einen ausgef\u00fcllten Bewerbungsbogen, welcher Fragen zur famili\u00e4ren Situation und schulischen Laufbahn beinhaltete \u2013 und bekam kurze Zeit sp\u00e4ter eine offizielle Einladung zum Auswahlseminar in Heidelberg.<\/p>\n<p>Dieses fand Anfang November an einem Wochenende &#8211; von Freitag bis Sonntag &#8211; statt und beinhaltete zwei Einzelgespr\u00e4che mit jeweils verschiedenen Kommissionsmitgliedern sowie eine sogenannte Gruppenrunde. Die Bewerber sollten schon im Vorfeld des Seminars eine 7-min\u00fctige Pr\u00e4sentation zu einem Thema ihrer Wahl vorbereiten und wurden dann am Seminarort in Sechsergruppen eingeteilt. Auf jeden Vortrag folgte eine 13-min\u00fctige Diskussion, im Rahmen derer jeder Bewerber seine Argumente so gut wie nur m\u00f6glich einbringen sollte. Die Einzelinterviews hingegen bedurften keiner besonderen Vorbereitung, die Fragen bezogen sich eher auf die im Lebenslauf enthaltenen Informationen sowie auf die eigenen Zukunftsperspektiven. Manche von uns sollten aber auch ihre Meinung zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen \u00e4u\u03b2ern oder sich spontan auf verschiedene Gedankenexperimente einlassen, die sich aus den angegebenen Interessen und Berufsw\u00fcnschen ergaben (ein Beispiel aus meinem Gespr\u00e4ch: &#8220;Wenn Sie genau jetzt deutsche Au\u03b2enpolitik mitgestalten k\u00f6nnten, wo w\u00fcrden sie als Erstes eingreifen und wie w\u00fcrden Sie vorgehen\u200b?).<\/p>\n<p>Die drei Tage erwiesen sich als ziemliche Belastbarkeitsprobe, da man st\u00e4ndig hochkonzentriert und vor allem sehr flexibel sein musste, um sich auf die verschiedenen Aufgaben und auf die Themen der anderen Bewerber einzustellen.<\/p>\n<p>Insbesondere bez\u00fcglich des sozialen Aspekts war die Erfahrung aber auch sehr lehrreich, weil man so andersartige, intelligente und inspirierende Menschen kennenlernen durfte, die einen zum Teil auch etwas \u00fcberw\u00e4ltigen konnten. (Achtung, gro\u03b2er Fehler: nicht einsch\u00fcchtern lassen!)<\/p>\n<p>Es wurde angek\u00fcndigt, dass innerhalb von 2 Wochen nach dem Seminar per Post ein Brief ankommen sollte, der die Entscheidung beinhalten w\u00fcrde. Bei mir war das nach genau 10 Tagen der Fall. Obwohl ich, um ehrlich zu sein, aufgrund der starken Konkurrenz nicht damit gerechnet h\u00e4tte, erhielt ich die freudige Nachricht, dass ich in die Studienstiftung aufgenommen wurde! Dieses Ergebnis erscheint mir noch bis heute, etliche Tage sp\u00e4ter, als Riesen\u00fcberraschung!<\/p>\n<p>Mit dieser Gelegenheit m\u00f6chte ich mich nochmal bei den Lehrern der Spezialabteilung f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung bedanken!<\/p>\n<p>Sara-Katarina Buzatu<\/p>\n<p>Alumni 2016 \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Wie Anfang jeden Schuljahres \u00fcblich, war es auch im Sp\u00e4therbst 2015 an der Zeit, dass die Lehrer der Spezialabteilung Sch\u00fc\u200bler der zw\u00f6lften Klasse \u200bf\u00fcr das Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes\u200b\u200b\u200b\u200b vorschlagen. 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